Wassigny
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Wassigny liegt an der Grenze zum Département Nord, am Nordrand der Landschaft Thiérache. Die Gemeinde befindet sich auf einer mittleren Höhe von 157 m und hat eine Fläche von 6,82 Quadratkilometern. Sie ist 29 Kilometer nordöstlich von Saint-Quentin und etwa 30 Kilometer nordwestlich von Vervins. Nachbargemeinden sind Ribeauville, Mazinghien, Oisy, Étreux, Vénérolles, Hannapes, Mennevret und La Vallée-Mulâtre. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Vervins und zum Gemeindeverband Thiérache Sambre et Oise. Wassigny war von 1793 bis 2015 Hauptort des Kantons Wassigny. Die Gemeinde wurde 1793 im Zuge der Französischen Revolution zur Gemeinde erhoben und erhielt 1801 kommunale Selbstverwaltung. Haupterwerbszweig war 1831 der Hopfenanbau. Die Bevölkerung schwankte zwischen 750 und 1379 Einwohnern. Die Gemeinde besaß einen Bahnhof an der 1885 eröffneten Bahnstrecke Busigny–Hirson, der 1959 geschlossen wurde. Wassigny ist bekannt für seine historischen Bauwerke. Die Mairie mit Schule wurde 1868 nach Plänen von Pudepièce errichtet und mehrfach erweitert und restauriert. Die Pfarrkirche de l’Assomption wurde 1872–1874 errichtet und nach dem Ersten Weltkrieg stark beschädigt. Das Pfarrhaus brannte 1845 nieder und wurde wieder aufgebaut. Der Friedhof von 1873 beherbergt ein Denkmal für die Soldaten der Tirailleurs sénégalais, die 1940 bei der Verteidigung von Wassigny fielen.
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- Einwohner
- 927
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