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Burg Kipfenberg
archäologische Stätte in Deutschland
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Die Burg Kipfenberg steht auf einem 430 m ü. NHN hohen Felsen östlich der Gemeinde Kipfenberg, Burgstraße, im Landkreis Eichstätt in Bayern. Sie ist eine Spornburg und als Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-76-138-6 sowie als Bodendenkmal unter D-1-7034-0046 verzeichnet. Die Anlage hat eine mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg wurde 1277 von den Rittern Kropf erworben und 1301 an das Hochstift Eichstätt verkauft. Im 18. Jahrhundert begann der Verfall, wobei die Burg ab 1839 größtenteils abgebrochen wurde. 1914 bis 1925 wurde sie von Anna Taeschner nach Entwürfen von Bodo Ebhardt wieder aufgebaut. In den 1930er Jahren lebte der Landschaftsmaler Franz Siegele hier, und eines der Kinder von Anna Taeschner, Franz Taeschner, wuchs in der Burg auf. Die Burganlage umfasst einen Zwingerturm, einen 30 Meter hohen Bergfried und eine Ringmauer mit einer Stärke von 1,45 Metern. An der Nordostseite befindet sich ein dreigeschossiger Hexenturm, und auf der Westseite ein Kapellenanbau. Die Vorburg beherbergt das Römer- und Bajuwarenmuseum. Die Burg ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Kipfenberg
- Adresse
- Burg 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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