📷 Kép: Wikimedia Commons
Frohbotschaftskirche
Kirchengebäude in Deutschland
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Die Frohbotschaftskirche steht zentral am Straßburger Platz in Hamburg-Dulsberg. Sie wurde im Jahr 1935–37 erbaut und ist Teil der vollständig geplanten Bebauung von Dulsberg. Die Architekten Friedrich Dyrssen und Peter Averhoff entwarfen eine große Saalkirche mit einem Turm und einem klassischen Satteldach. Der Innenraum war in der Bauzeit modern gestaltet, mit parabelförmigen Betonpfeilern. Die Kirche wurde 1943 durch Bombenangriffe zerstört, wurde aber 1953 wiederaufgebaut. Die Kirche wurde 2015–18 umgebaut, um sie für neue Nutzungszwecke zu adaptieren. Dabei wurden zwei kubische Baukörper in den Innenraum integriert, die als Gemeinderäume und Kindertagesstätte dienen sollten. Der Chor blieb als Sakralraum erhalten, und die Orgelempore wurde anderer Nutzung zugeführt. Die Arbeiten kosteten 7,7 Millionen Euro und wurden 2018 abgeschlossen. Die Kirche wurde am 8. Juni 2019 wiedereingeweiht. Die Kirche besitzt vier Glocken, die 1935–37 von der Gießerei Franz Schilling Söhne in Apolda gegossen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden drei größere Glocken abgenommen, und 1958 wurden drei neue von Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg gegossen. Die Glocken hängen seit 2018 wieder an geraden Holzjochen. Die Orgel wurde 1955 durch Emanuel Kemper & Sohn gebaut und mehrfach überarbeitet. 2015 wurde sie an eine polnische Gemeinde verkauft.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hamburg-Nord
- Baustil
- Moderne
- Architekt
- Friedrich Dyrssen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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