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Emmaste vald
ehemalige Gemeinde in Estland
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Emmaste liegt im Südwesten der estnischen Insel Hiiumaa, der zweitgrößten Insel des Landes. Die Gemeinde war Teil der Landgemeinden, die die Insel in vier administrative Einheiten unterteilten. Sie war etwa 40 Kilometer von der Inselhauptstadt Kärdla entfernt und umfasste eine Fläche von 197,5 km². Ein Großteil des Gebiets war von Wald bedeckt, und die Gemeinde besaß eine 63 Kilometer lange Küste an der Ostsee. Zu den wichtigsten Siedlungen zählten neben dem Hauptort Emmaste auch Jausa, Leisu, Metsalauka und Riidaküla. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins Mittelalter zurück, als die Region dem Bischof von Saare-Länne gehörte. Das eigenständige Kirchspiel Emmaste wurde 1866 gegründet, und die Kirche wurde im folgenden Jahr fertiggestellt. Die Landgemeinde entstand Ende des 19. Jahrhunderts und gehörte bis 1950 zum Kreis Lääne. Während der sowjetischen Herrschaft wurde die Gemeinde in die Rajone unterteilt, und nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit wurde sie 1992 neu geschaffen. 2017 fusionierten alle Gemeinden auf Hiiumaa zur neuen Landgemeinde Hiiumaa. Emmaste ist bekannt für den Hafen von Sõru, der mit Fähren auf die Insel Saaremaa verbindet. Im Ort befindet sich auch ein Museum, das lokale Geschichte und Kultur dokumentiert. Die Dörfer der Gemeinde sind von der Natur geprägt, und die Region ist für ihre Waldflächen und Küstenlinie bekannt. Die Gemeinde hat eine kulturelle und historische Bedeutung, die sich in den Bauwerken und Traditionen widerspiegelt.
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- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
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