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Szentjózsef község
Gemeinde in Rumänien
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Poiana Ilvei liegt im Kreis Bistrița-Năsăud in Rumänien, etwa 35 Kilometer nordöstlich von Naszód am Ufer der Ilva. Der Name bedeutet „Lichtung“ und verweist auf die Lage im Tal des Flusses, der hier von den Bergen herabfließt. Früher hieß der Ort Sâniosif, benannt nach Kaiser Joseph II., doch der ursprüngliche Name Poiana blieb im Alltag erhalten. Die Siedlung entstand aus einem kleinen Weiler, der 1750 erstmals erwähnt wurde. Ab 1762 gehörte sie zum Militärgrenzgebiet, wo die Bewohner Wehrdienst leisteten. Die Häuser wurden 1764 bis 1766 an einer zentralen Stelle zusammengefasst, nachdem das sumpfige Gelände durch Entwässerung und Flussregulierung nutzbar gemacht worden war. Heute ist der Ort vor allem für seine Steinbrüche bekannt, in denen Dazit und Andesit abgebaut werden. Einst arbeiteten dort italienische und russische Kriegsgefangene, darunter Francesco Cabassi, der nach dem Krieg blieb und die Förderung modernisierte. Vor Ort lädt das Dorfmuseum in einem historischen Haus der Müllerfamilie Ureche zum Besuch ein. Besonders sehenswert ist die orthodoxe Kirche aus dem Jahr 1903 mit einem ikonostas von Octavian Smigelschi. Der Ort bewahrt damit nicht nur handwerkliche Traditionen, sondern auch eine bewegte Geschichte zwischen Militärgrenze und wirtschaftlicher Entwicklung.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Bistrița-Năsăud
- Adresse
- Str. Principală, nr. 97/A
- Erbaut
- 1760
- Seehöhe
- 494 m
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