Méricourt-sur-Somme
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Méricourt-sur-Somme liegt im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Der Ort befindet sich am linken Ufer der Somme, die hier mäandrierend und kanalisiert verläuft. Umgeben von Teichen wie dem Marais du Moulin, ist der Ort Teil der Commune déléguée Étinehem-Méricourt. Die Verbindungen zu Étinehem und Chipilly erfolgen über Brücken über den Kanal und den alten Flusslauf. Ein Teil der Umgebung zählt zu den Natura 2000-Gebieten. Der Name des Ortes leitet sich vom germanischen Eigennamen Mederic und dem Zusatz curtis ab. Römische Waffen wurden bei Torarbeiten entdeckt, was auf eine frühe Besiedlung hinweist. Im Mittelalter war die Pfarrei unter dem Patronat der Abtei Corbie und der Herren von Méricourt. Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden Konflikte mit der Nachbargemeinde Étinehem aufgrund der Nutzung der Moorflächen. Im Ersten Weltkrieg wurde der Ort zu mehr als drei Vierteln zerstört, doch nach Kriegsende wurde er wieder aufgebaut. Méricourt-sur-Somme ist bekannt für das römische Militärlager im Wald Bois des Câteaux sowie die Kirche Saint-Martin, die nach dem Ersten Weltkrieg wieder errichtet wurde. Die Prioratskapelle und die Grabkapelle für den letzten Herrn von Méricourt aus dem Jahr 1819 sind weitere Sehenswürdigkeiten. Das Schloss, das 1655 rekonstruiert wurde, ist seit 2003 als Monument historique eingetragen. Die Gemeinde wurde 2017 mit Étinehem zur Commune nouvelle Étinehem-Méricourt fusioniert.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Einwohner
- 221
- Fläche
- 7,14 km²
- Seehöhe
- 92 m
- Bezirk
- Somme
A közelben
- château de Méricourt-sur-Somme213 m
- Hauts-de-France2.2 km
- canton de Bray-sur-Somme5.0 km
- Albert-Picardie repülőtér7.3 km
- canton de Rosières-en-Santerre10.3 km
- canton d'Albert10.8 km
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