📷 Kép: Wikimedia Commons
Georgenkirche
Kirchengebäude in Wismar, Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern
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Die Georgenkirche in Wismar ist eine der drei gotischen Sakralbauten der Altstadt und das größte dieser Bauten. Sie wurde ab 1295 errichtet und gilt als „Wunder von Wismar“. Die Kirche war ursprünglich das Gotteshaus der Landesherren und Handwerker. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und bis 2010 wieder aufgebaut. Seit 2002 ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Georgenkirche ist ein Beispiel der norddeutschen Backsteingotik und wurde in mehreren Bauphasen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet. Sie umfasst ein dreischiffiges Langhaus, ein großes Querhaus und einen Westturm. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert zur Basilika umgebaut und erhielt Kapellen und eine imposante Ausstattung. Die Bauarbeiten wurden 1594 abgeschlossen, obwohl der Turm nicht vollendet wurde. In der Kirche gibt es einen Hochaltar aus dem Jahr 1430, der das größte Retabel im Ostseeraum darstellt. Die Kirche wurde nach Kriegszerstörungen bis 2010 wiederhergestellt und dient heute sowohl als Gotteshaus als auch als Kulturkirche. Eine Aussichtsplattform auf dem Turm ermöglicht Ausblicke auf die Altstadt. Die Kirche ist Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Wismar.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Wismar
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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