📷 Kép: Wikimedia Commons
Museum Quintana
archäologisches Museum in der niederbayerischen Gemeinde Künzing im Landkreis Deggendorf
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Das Museum Quintana ist ein archäologisches Museum in Künzing, einem Ort im Landkreis Deggendorf in Niederbayern. Es liegt in der Ortsmitte auf dem ehemaligen Gelände der OGV Obst- und Gemüsevermarktung Künzing. Das Museum ist Partner der Archäologischen Staatssammlung in München und Mitglied im Museumsnetzwerk Welterbe Donaulimes Erleben. Es wird von der Gemeinde Künzing getragen. Das Museum wurde 1990 von Werner Friedenberger initiiert und 2001 eingeweiht. Es umfasst eine Ausstellungsfläche von etwa 700 m². Die Ausstellungen decken einen Zeitraum von der Jungsteinzeit bis ins Frühmittelalter ab. Besonders hervorzuheben sind Funde aus der römischen Kaiserzeit, darunter der Eisenhortfund von Künzing, der als der größte bekannte römische Eisenhortfund nördlich der Alpen gilt. Zudem sind das Mithrasheiligtum und das hölzerne Amphitheater Teil der Ausstellung. Die Ausstellungsfläche ist in mehrere Abteilungen unterteilt, darunter Jungsteinzeit, Metallzeiten, römische Kaiserzeit, Spätantike und Frühmittelalter sowie Druckgraphik. Die römische Abteilung zeigt das Kastell Quintana und die Zivilsiedlung, die 1956–1966 ausgegraben wurden. Im Erdgeschoss wird die Epoche der Völkerwanderung und die Entstehung bajuwarischer Stämme thematisiert. Die Sonderausstellungen behandeln kulturgeschichtliche Themen, wie jüngst die Mysterienkulte am Donaulimes.
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- Art
- Museum
- Ort
- Künzing
- Adresse
- Osterhofener Straße 2, 94550 Künzing
- Erbaut
- 2001
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