muri apátság

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Kanton AargauBezirk Kanton Aargau

muri apátság

Klosteranlage in Muri im Kanton Aargau, Schweiz

Das ehemalige Benediktinerkloster Muri liegt in der Schweiz, im Kanton Aargau, im Zentrum der Region Freiamt. Es befindet sich im Ortsteil Wey, auf einer leicht abfallenden Geländeterrasse. Die Anlage umfasst ein großes Areal, das von verschiedenen Straßen begrenzt wird. Die Klosterkirche St. Martin, die älteste Teilstruktur, bildet den Kern der Anlage und wird von weiteren Gebäuden wie dem Kreuzgang und dem Lehmannbau umgeben. Das Kloster Muri war bis 1841 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum. Es stieg im 17. Jahrhundert zur reichsten Abtei der Schweiz auf und erhielt 1701 den Rang einer Fürstabtei. Die Abtei besaß Güter in mehreren Kantonen und war bis zur Aufhebung im Jahr 1841 ein eigenständiges Amt. Die Aufhebung löste den Aargauer Klosterstreit aus, der politische Spannungen verursachte. Die Klosteranlage umfasst die Klosterkirche St. Martin mit romanischen, gotischen und barocken Elementen, das Oktogon, drei Türme und das Kreuzgang mit Glasgemälden. Daneben gibt es das Klostermuseum, die Loretokapelle und die Gruft der Habsburger. Der Lehmannbau, das grösste Gebäude, besitzt eine lange klassizistische Fassade. Die Nutzung der Gebäude umfasst heute verschiedene Institutionen wie eine Schule, Bibliotheken und ein Pflegeheim.

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Art
Kloster, Bauwerk, religiöse Gemeinschaft
Ort
Muri
Adresse
Marktstrasse 2, 4, 5630 Muri
Erbaut
1001
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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