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Loretokapelle (Kloster Muri)

Teil des ehemaligen Klosters Muri

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Die Loretokapelle ist ein Teil des ehemaligen Klosters Muri im Kanton Aargau, Schweiz. Sie liegt im Nordflügel des Kreuzganges der ehemaligen Benediktinerabtei und dient der Verehrung der Gottesmutter Maria. Die Kapelle entstand Ende des 17. Jahrhunderts und wurde 1698 geweiht. Sie ist Teil der Loretokapellentradition, die sich an die italienische Wallfahrtsstätte Loreto anlehnt. Der Raum ist mit blauem Gewölbe und einem Glasgemäldezyklus aus dem 16. Jahrhundert geschmückt. Die Loretokapelle beherbergt seit 1970 eine Familiengruft der Habsburger. Die Familie Habsburg-Lothringen gründete den Vertrag zur Errichtung der Gruft im Jahr 1970. Sie dient als Begräbnisstätte für die Nachkommen des letzten österreichischen Kaisers Karl I. und seiner Familie. Die Gruft unter der Kapelle bietet Platz für 14 Bestattungen und wurde 1970 eingeweiht. Die Verstorbenen ruhen in hölzernen Särgen mit metallenen Innensärgen. Die Gruft wurde mehrfach genutzt, unter anderem für die Beisetzung von Kaiser Karl I. und seiner Ehefrau Zita. In der Kapelle und dem angrenzenden Kreuzgang finden Besucher eine Mischung aus religiöser Atmosphäre und historischen Elementen. Die Gruft ist mit Inschriften und Metalltafeln versehen, die die Beisetzung der Habsburger-Mitglieder erinnern. Eine bronzene Büste von Karl I. steht im Kreuzgang. Die Kapelle und ihre Gruft sind ein Ort der Ruhe und der Erinnerung an die Geschichte der Familie Habsburg-Lothringen.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Kirchengebäude, Loretokapelle
Ort
Muri

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