Münichreith
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Münichreith liegt im niederösterreichischen Waldviertel am Fuße des Großen Peilstein, der mit 1.061 Metern Höhe die höchste Erhebung des Ostrong-Massivs bildet. Die Doppelgemeinde Münichreith-Laimbach umfasst insgesamt 38,82 Quadratkilometer, wobei Münichreith selbst als zentraler Ort der Gemeinde gilt. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Jahr 1144 zurück, als er als Rodungsgebiet eines Klosters entstand. Der Name verweist auf diese Ursprünge. Im Mittelalter spielte Münichreith eine Rolle im Holzhandel, da die hier geschlagenen Baumstämme über die Donau verschifft wurden. Berüchtigte Raubritter wie die Familie von Weissenberg prägten die Region, bis die Habsburger die Gegend übernahmen. Kaiser Franz Joseph I. nutzte das Gebiet später für Jagden, und der nahe Kaiserstein erinnert an Kaiser Franz I., der von Luberegg aus die Gipfel um Münichreith bestieg. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht. Vor Ort gibt es einen Kindergarten als öffentliche Einrichtung. Die umliegende Landschaft des Ostrong mit seinen bewaldeten Hügeln und dem Großen Peilstein bietet Wanderwege und Ausblicke in das ruhige Waldviertel. Die Nähe zur Donau und die historische Bedeutung der Region laden zu Erkundungen ein.
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- Pfarrkirche Münichreith am Ostrong21 m
- Pfarrhof27 m
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