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Franziskanerkloster Faldern
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
Das Franziskanerkloster Faldern war das einzige Franziskanerkloster in Ostfriesland und wurde im 14. Jahrhundert auf dem Gebiet des Dorfes Faldern gegründet. Es gehörte zur Kustodie Deventer und war Teil der kölnischen Ordensprovinz. Die Brücke, die das Kloster mit Emden verband, wurde 1369 gebaut, um den direkten Kontakt zu den Menschen in der Stadt zu ermöglichen. Das Kloster spielte in der ostfriesischen Geschichte wichtige Rollen, etwa bei Verhandlungen nach einer Hansestadt-Expedition und bei der Ernennung eines Reichsgrafen. Das Kloster war bis 1561 bestehend, bis die Reformation es zur Auflösung führte. Die Klosterkirche war ein gotischer Backsteinbau im Bettelordensstil, ohne Glockentürme oder bunte Glasfenster. Sie wurde später in ein Armen- und Waisenhaus umgewandelt und 1938 durch einen Brand zerstört. Die Gebäude wurden nach und nach umgebaut oder abgetragen, lediglich ein Grundstein aus dem Jahr 1937 blieb erhalten. Die Kirche hatte eine Orgel, die um 1641 eingebaut wurde und mehrfach umbaut wurde.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Emden
- Erbaut
- 1312
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