📷 Kép: Wikimedia Commons
Aegidienkirche
Ruine eines Kirchengebäudes in Hannover
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Die Aegidienkirche steht in der Altstadt von Hannover, nahe dem Aegidientorplatz an der Ecke Breite Straße und Osterstraße. Sie ist die östlichste der drei Altstadtkirchen und wurde im 14. Jahrhundert als dreischiffige gotische Hallenkirche erbaut. 1943 wurde sie durch Bomben zerstört und nicht wiederaufgebaut. Die Ruine dient heute als Mahnmal für Kriegsopfer, insbesondere im Zusammenhang mit dem Hiroshima-Tag. Die Kirche hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1163 wurde eine Kapelle durch eine romanische Kirche ersetzt, und 1347 entstand die heute noch sichtbare gotische Kirche. Im 18. Jahrhundert erhielt der Turm eine Barockfassade, und im 19. Jahrhundert wurden Innenausbau und Gestaltung durch verschiedene Architekten weitergeführt. Heute sind in der Kirche Kunstwerke wie die Muschelkalkplastik „Demut“ und die Schattenlinie von Dorothee von Windheim zu sehen. Im Turm der Ruine befindet sich ein Glockenspiel, das regelmäßig ertönt, und eine Friedensglocke aus Hiroshima, die am 6. August jährlich geschlagen wird. Die Außenwände zeigen Barock-Grabdenkmäler, darunter ein Wandmal für Susanna Magdalena Oldekop und den sogenannten Siebenmännerstein. Die Kirche gehört zur Marktkirchengemeinde und ist Teil der historischen Altstadt Hannovers.
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- Art
- Kirchengebäude, Ruine, Gedenkstätte
- Ort
- Mitte
- Erbaut
- 1347
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Rudolf Wiegmann
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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