St. Sigismund

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St. Sigismund

archäologische Stätte in Deutschland

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Die Kirche St. Sigismund in Kolitzheim ist eine evangelische Gemeindekirche und steht am Marktplatz des Ortsteils. Sie gehört zum Dekanat Castell und bildet mit den umliegenden Gaden eine Kirchenburg. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert an ihre heutige Stelle versetzt und unter dem Patronat des heiligen Sigismund gestellt. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit dem Nachbardorf Herlheim verbunden, wo sie 1278 erstmals erwähnt wurde. Die Kirche war bis 1566 ein Zentrum der Reformation, die durch die Adeligen Argula von Grumbach eingeführt wurde. Sie war bis 1574 von Melchior Hemmel als erster protestantischer Pfarrer betreut. Im 19. Jahrhundert wurde sie zum Sitz eines Dekans, wobei sie bis 1824 bestand. Die Gemeinde überstand den Nationalsozialismus und wurde 1969 mit einem elektrischen Geläut ausgestattet. Renovierungen fanden 1960, 1971 und 1980 bis 1983 statt. Die Kirche ist eine Chorturmkirche mit spätgotischen Beschlägen am Westportal und einem Turm aus dem Jahr 1451. Das Langhaus besitzt eine Flachdecke und drei Rechteckfenster. Die Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert zeigt die Heiligste Dreifaltigkeit und die Apostel. Der Chor hat einen Rippenkreuzgewölbe und einen schlichten Altar. Zudem gibt es eine Kanzel aus dem 16. Jahrhundert, einen Taufstein aus 1747 und ein barockes Orgelgehäuse. Die Kirche ist als Baudenkmal eingetragen.

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Art
Archäologische Stätte, Pfarrkirche, Chorturmkirche
Ort
Kolitzheim
Adresse
Marktplatz 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Források:St. Sigismund (CC0-1.0)

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