📷 Kép: Wikimedia Commons
Nissi vald
ehemalige Gemeinde in Estland
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Nissi liegt im Südwesten des estnischen Kreises Harju, etwa 45 km von Tallinn entfernt. Die Gemeinde umfasst den Hauptort Riisipere sowie zahlreiche Dörfer wie Aude, Ellamaa und Rehemäe. Sie grenzt an die Gemeinden Saue, Pärnu und Väo. Die Landschaft um Nissi ist geprägt von flachen Tälern und Wäldern, die bis in die Hügelregion des Haanja hineinreichen. Die Region ist bekannt für ihre fruchtbaren Böden und die reiche Tierwelt. Nissi wurde erstmals 1219/20 urkundlich erwähnt und war im 14. Jahrhundert ein bedeutendes Rittergut, das als eines der mächtigsten und ältesten Estlands beschrieben wurde. Die Gemeinde war im Laufe der Geschichte Teil mehrerer Verwaltungsgebiete und wurde 2017 in die Landgemeinde Saue eingegliedert. In der Region gab es während der Zeit des sowjetischen Einflusses eine starke kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung, die bis heute spürbar ist. Nissi ist durch ihre historischen Bauwerke und kulturelle Traditionen geprägt. Das Wappen der Gemeinde zeigt drei an ihren Fruchtbechern zusammengewachsene goldene Haselnüsse im Dreipass. Leo Bruhns, ein Kunsthistoriker und Hochschullehrer, wurde in Nissi geboren und war Direktor der Bibliotheca Hertziana in Rom. Die Region ist auch für ihre traditionellen Feste und Handwerkskunst bekannt, die bis heute in der lokalen Bevölkerung lebendig bleiben.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Harju
- Erbaut
- 1992
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