📷 Kép: Wikimedia Commons
Ehemalige Ursulinenkirche
Kirchengebäude in Innsbruck
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Die ehemalige Ursulinenkirche in Innsbruck ist ein umgenutztes barockes Kirchengebäude am Innrain, dessen Schaufassade mit Pilastern und Portalrahmungen gegliedert ist. Der Fassadenturm ist in die Giebelarchitektur integriert, während der zweigeschoßige Klostertrakt seitlich anschließt. Ursprünglich als Mariä-Heimsuchung-Kirche von 1700 bis 1705 erbaut, wurde sie später mehrfach verändert, darunter durch Blitzschlag 1830 und Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg. Der Weg lohnt sich wegen der historischen Bedeutung des Ursulinenordens, der 1691 nach Innsbruck kam und sich dem Mädchenunterricht widmete. Die Kirche beherbergte einst Werke von Carlo Carlone und Andrea Pozzo, bevor sie 1978 profaniert und in zwei Veranstaltungssäle mit Bühnen umgewandelt wurde. Die barocke Ausstattung wurde entfernt, doch Reste des Stucks und die Pilasterkapitelle blieben erhalten. Vor Ort prägen die Ursulinensäle mit ihrer Zwischendecke und den umgestalteten Nischen als Türen den Raum. Die Erschließung erfolgt über das ehemalige Schulgebäude, das Nebenräume bietet. Der ehemalige Haupteingang dient nun als Notausgang, während der Klosterbau entlang dem Marktgraben heute die städtische Musikschule beherbergt.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Innsbruck
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Martin Gumpp der Ältere
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