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Guémar
französische Gemeinde im Elsass
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Guémar liegt in der Oberrheinebene zwischen Colmar und Sélestat, knapp 6 km östlich von Ribeauvillé. Der Ort am Fluss Fecht und seinen Zuflüssen wie dem Strengbach ist von der Ill im Osten begrenzt. Die Autobahn A35 und die Départementsstraße D 106 verlaufen durch das Gemeindegebiet. Zwischen Ribeauvillé und Guémar befindet sich der Weiler Ribeauvillé Gare, an dem die Eisenbahnstrecke Straßburg–Colmar verläuft. Guémar entwickelte sich vermutlich aus einer römischen Siedlung. Erstmals erwähnt wurde der Ort 768 als Ghermari. Im Mittelalter gab es zwei Orte, Ober- und Nieder-Guémar, die sich im Dreißigjährigen Krieg veränderten. 1369 erhielt Guémar das Stadtrecht. Fischerei spielte eine wichtige Rolle, und 1298 wurde ein Hafen an der Fecht genannt. Die Herren von Rappoltstein errichteten die Molkenburg, die bis zur Französischen Revolution in ihrer Familie blieb. Guémar ist für seine Kirche Saint-Léger bekannt, die mit spätmittelalterlichem Turm und barocker Innenausstattung überzeugt. Das Obertor aus dem 14. Jahrhundert wurde im 17. Jahrhundert verstärkt und im 21. Jahrhundert restauriert. Reste der Stadtbefestigung, ein Steinernes Haus aus dem 16. Jahrhundert und die Canardière, ein einstiges Jagdrevier, sind weitere Sehenswürdigkeiten. Bekannte Persönlichkeiten aus Guémar sind der Reformator Leo Jud und der Drucker Friedrich Wilhelm Schmuck.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 172 m
- Website
- http://www.ville-guemar.fr
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