Geltendorf

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Landkreis Landsberg am LechBezirk Landkreis Landsberg am Lech

Geltendorf

Gemeinde in Oberbayern

Geltendorf liegt im Osten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern im Landkreis Landsberg am Lech. Die Gemeinde befindet sich im Endmoränengürtel nördlich des Ammersees in einer leicht hügeligen Landschaft. Sie grenzt an die Gemeinden Egling an der Paar, Moorenweis, Türkenfeld, Eresing und Weil. Der Ort ist ein typisches Haufendorf und umfasst vier Gemarkungen mit neun Gemeindeteilen. Der Name Geltendorf geht auf den bajuwarischen Ortsgründer Geltolf zurück, der im 6. Jahrhundert das Gebiet besiedelte. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 969. Geltendorf war im Laufe der Geschichte mehrfach Besitzerwechsel unterliegend und gehörte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Landgericht Landsberg. Im Zweiten Weltkrieg war der Ort von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten betroffen. Geltendorf ist vor allem durch die Pfarrkirche St. Stephan bekannt, eine barocke, unter Denkmalschutz stehende Kirche mit einer langen Geschichte. Sie wurde im 10. Jahrhundert errichtet und mehrfach umgebaut. Die Kirche war im Zweiten Weltkrieg unbeschadet, bis 1917 die größten Glocken eingezogen wurden. Die heutige Kirche wurde 1970 bis 2004 mehrfach saniert. Daneben gibt es das Kaltenberger Ritterturnier, ein jährliches Mittelalterfest, und das PULS Open Air, ein Rockmusikfestival.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Landsberg am Lech
Seehöhe
603 m
Források:Geltendorf (CC0-1.0)

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