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Nagyzsám község
Gemeinde in Rumänien
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Jamu Mare liegt im südlichen Teil des Kreises Timiș, 70 Kilometer südlich von Timișoara und 2 Kilometer von der Grenze zu Serbien entfernt. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Clopodia, Ferendia, Gherman und Lățunaș. Nachbargemeinden sind im Nordosten Clopodia, im Südosten Lățunaș, im Süden Strediște, im Südwesten Jamu Mic und im Nordwesten Gherman. Der Ort wurde erstmals 1370 unter dem Namen Soma erwähnt. Die Bezeichnung Sama, Soma oder Suma stammt aus der serbischen Sprache und bedeutet Wald. Nach dem Abzug der Türken 1716 entstand die Schreibweise Scham und Zsam. Um den Ort von dem naheliegenden Kleinscham zu unterscheiden, wurde der Zusatz Groß hinzugefügt. In der ungarischen Zeit hieß die Gemeinde Nagy-Zsám, während der Zugehörigkeit zu Jugoslawien Veliki-Zam und schließlich seit 1924 Jamu Mare. Jamu Mare ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Kirche der Heiligen Maria, die 1836 geweiht wurde. Die Gemeinde war ein Zentrum der deutschen Kolonisation im Banat und spielte eine wichtige Rolle im Weinbau und der Landwirtschaft. Die kulturelle Entwicklung wurde durch Vereine wie den Leseverein und die Freiwillige Feuerwehr gesteuert. Die Gemeinde war auch ein Schwerpunkt der industriellen Entwicklung im 19. Jahrhundert.
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- Art
- Gemeinde in Rumänien, Grenzstadt
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- str Principala nr. 181, 307230
- Seehöhe
- 102 m
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