Burg Bruck am Turm
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Bruck am Turm war eine abgegangene Burg im Ortsteil Oberbruck der Gemeinde Kulmain im Landkreis Tirschenreuth. Sie lag etwa 100 Meter westlich der Dorfkapelle St. Helena und war Teil der Burg Bruck im Weiher. Die Anlage war eine Ganerbenburg, die sich durch Erbteilung entwickelte und als Bodendenkmal ausgewiesen ist. Die Geschichte der Burg reicht bis 1510 zurück, als sie erstmals erwähnt wurde. Sie wurde von verschiedenen Pfreimder-Verwandten weitergeführt, darunter Adam, Christoph und Veit Pfreimder. 1715 wurden die beiden Anlagen, Bruck im Weiher und Bruck am Turm, endgültig zusammengelegt. Die Burg war bis 1871 bewohnt, bis ein Brand die Anlage zerstörte. Die Burgstandort war nördlich der Burg Bruck im Weiher, wo heute ein Bauernhaus steht. Der Turm befand sich im Nordwesten der Ringmauer und war mit einem Gebäude mit Toreinfahrt und einem fensterlosen Nebengebäude verbunden. Nach dem Brand 1871 wurde das Gebäude abgerissen und durch ein Bauernhaus ersetzt. Die Anlage ist heute nur als Ruine erhalten.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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