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Kloster Kaufungen
Kloster in Deutschland
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Das Kloster Kaufungen war eine Benediktinerinnen-Abtei, die 1017 von Kaiserin Kunigunde gegründet wurde. Es liegt in Kaufungen im nordhessischen Landkreis Kassel. Die Abtei war ursprünglich ein Reichskloster, wurde 1089 aber dem Bischof von Speyer unterstellt. Im 12. Jahrhundert verwandelte es sich in ein freiweltliches Stift zur Versorgung adliger Damen. Im 16. Jahrhundert wurde es der Bursfelder Kongregation zugeführt und reformiert. Das Kloster war bis 1527 ein bedeutendes religiöses Zentrum, das bis zur Reformation bestand. Die Stiftskirche gilt als das wichtigste spätottonische Bauwerk in Nordhessen. Sie wurde 1025 geweiht und im 13. Jahrhundert in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Im 15. Jahrhundert entstanden gotische Wandmalereien, und die Kirche wurde 1564 erweitert. Im Jahr 2025 wurde eine Bronzeskulptur der Kaiserin Kunigunde enthüllt, um das 1000-jährige Weihejubiläum zu feiern. Die Anlage umfasst die Stiftskirche mit ihrer romanischen Basilika, die 1025 fertiggestellt wurde. Der Chor wurde 1175 eingewölbt, und die Kirche wurde im 13. Jahrhundert in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Die Seitenschiffwände wurden im gotischen Stil erhöht, und die Wandmalereien entstanden im 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde 1564 erweitert, wobei bemalte Holzdecken eingezogen wurden. Die Kaiserempore wurde 1938 wieder freigelegt.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Kaufungen
- Erbaut
- 1001
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