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Bremer Stadttheater
ehemaliges Theater in Bremen (1843-1944), zweites des Namens, seit 1933 Staatstheater
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Das Bremer Stadttheater (1843) war ein Schauspielhaus in Bremen, das auf der Bischofsnadel-Bastion am Wall errichtet wurde. Es war ein dreigeschossiges, klassizistisches Gebäude mit einer Fassade, die einen Risalit und ein dreieckiges Giebel beinhaltete. Der Zuschauerraum bot Platz für etwa 1.400 Personen. Das Theater wurde 1843 eröffnet und 1944 durch einen Luftangriff zerstört. Das Theater war bis 1944 in Betrieb, wobei es nach dem Zweiten Weltkrieg als Proberaum genutzt wurde. In seiner Zeit war es ein zentraler kultureller Ort, der sowohl Schauspiel als auch Oper bot. Bekannte Aufführungen umfassten Werke von Richard Wagner, Johann Ludwig Deinhardstein und später auch Stücke von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen. Die Ära von Julius Otto (1910–1924) gilt als besonders erfolgreich. Nach der Zerstörung 1944 wurde der ehemalige Luftschutzbunker unter dem Theater zur Kunst-Krypta umfunktioniert, in der Keramik-Unikate ausgestellt wurden. Der Standort des Theaters wurde später zum Theatergarten, in dem die Skulptur der Ägina von Gerhard Marcks aufgestellt wurde. Der Theatergarten existiert bis heute als Teil der Wallanlagen.
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- Art
- Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Bremen
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