stade Gerhard Hanappi

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WienPenzing

stade Gerhard Hanappi

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Das Gerhard-Hanappi-Stadion stand im Westen Wiens, genauer im Stadtteil Hütteldorf des 14. Gemeindebezirks Penzing, und diente als Heimstätte des SK Rapid Wien. Ursprünglich als Weststadion geplant, wurde es 1981 nach dem Architekten und Rapid-Legende Gerhard Hanappi benannt, der auch Rekordnationalspieler Österreichs war. Das Stadion gehörte der Stadt Wien und wurde an Rapid verpachtet. Es bot Platz für bis zu 20.700 Zuschauer und war Schauplatz bedeutender Fußballereignisse wie Länderspielen und ÖFB-Cupfinals. Das Stadion prägte die Fußballgeschichte Wiens und Österreichs. Es war Austragungsort von Qualifikationsspielen der Nationalmannschaft, darunter EM 1984 und WM 1986, sowie von acht Cupfinals. Rapid entwickelte sich hier zur unbesiegbaren Heimmannschaft, etwa in der Saison 1982/83 ohne Niederlage. Fans nannten es scherzhaft „Sankt Hanappi“ oder „Kathedrale des Fußballs“, wie Trainer Ivica Osim es bezeichnete. Trotz anfänglicher Widerstände gegen die sterile Atmosphäre wurde es zum Kultort. Nach umfassenden Modernisierungen ab 2001, darunter Überdachung aller Tribünen und Installation einer Rasenheizung, blieb das Stadion ein zentraler Ort des Sports. Es beherbergte Fitnessräume für Rapid, eine Videowand und VIP-Bereiche. Bis zu seinem Abriss 2014/15 war es ein Symbol für Rapid Wien und den Wiener Fußball, bevor es dem Allianz Stadion wich.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

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