TohmajärviNordkarelien

Värtsilä

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Värtsilä liegt im nördlichen Teil der finnischen Landschaft Nordkarelien, am Fluss Jänisjoki. Der Ort war ursprünglich Teil der Gemeinde Tohmajärvi und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industrieort. Die Industrialisierung begann mit dem Bau eines Sägewerks im Jahr 1834, das später von Nils Ludvig Arppe übernommen und zur Eisenhütte ausgebaut wurde. Aus dem Nachlass Arppes entstand der Wärtsilä-Konzern, der heute weltweit für Schiffsmotoren bekannt ist. Die industrielle Entwicklung führte dazu, dass Värtsilä 1920 zur eigenständigen Gemeinde wurde. Im Winterkrieg 1939–1940 verlor Finnland große Teile Kareliens, darunter den Großteil des Gemeindegebiets von Värtsilä. Der Hauptort wurde 1941 von den Finnen erobert, musste aber 1944 an die Sowjetunion abtreten. Der Ort wurde während des Krieges zerstört und später in Russland wieder aufgebaut. Auf finnischer Seite blieb ein kleinerer Teil des Gebiets erhalten, wo das Dorf Uusikylä zum neuen Hauptort wurde. Die Gemeinde verlor durch Landflucht ihre Einwohnerzahl stetig. Die Gemeinde Värtsilä war bekannt für ihre industrielle Geschichte und die Kirche, die 1950 errichtet wurde, um den zerstörten Vorgänger aus dem Jahr 1867 zu ersetzen. Der Ort Uusi-Värtsilä wurde neu gegründet, und die Gemeinde verkleinerte sich auf 135,9 km². 2005 fusionierte Värtsilä mit Tohmajärvi zur neuen Gemeinde Tohmajärvi. Die Region umfasst heute eine Vielzahl von Dörfern und ist Teil der Landschaft Nordkarelien.

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Einwohner
693
Bezirk
Tohmajärvi

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