Eschau
französische Gemeinde
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Eschau liegt im südlichen Teil der Agglomeration um Straßburg und grenzt im Osten an den Rhein, die Staatsgrenze zur Bundesrepublik Deutschland. Die Ill markiert die westliche Gemeindegrenze. Zwischen Eschau und dem nördlich angrenzenden Illkirch-Graffenstaden liegen drei Baggerseen, die den Raum prägen. Der Rhein-Rhône-Kanal verläuft durch den Ort und verbindet verschiedene Regionen. Eschau gehörte seit dem 13. Jahrhundert zur Herrschaft Lichtenberg und war Teil des Amtes Wolfisheim. Die Herrschaft wurde 1480 der Grafschaft Hanau-Lichtenberg und 1736 der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zugeführt. Mit der Französischen Revolution kam Eschau unter französischen Einfluss. Die Gemeinde war bis 1957 an eine Überlandstraßenbahn angeschlossen, die heute nicht mehr existiert. Die ottonisch-romanische Abteikirche Saint-Trophime aus dem späten 10. Jahrhundert ist ein bedeutendes Bauwerk und Teil der Romanischen Straße. Teile des Kreuzgangs und der Ausstattung des ehemaligen Klosters sind im Musée de l’Œuvre Notre-Dame in Straßburg zu sehen. Ein Campanile wurde 1987 auf einem Friedhof südöstlich der Kirche errichtet. Eschau hat eine Partnerschaft mit dem Ortsteil Hofweier in Baden-Württemberg und freundschaftliche Beziehungen zur Gemeinde Goldscheuer.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Bas-Rhin
- Seehöhe
- 148 m
- Website
- http://www.eschau.fr
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