ChâteauxMittelfrankenBezirk Mittelfranken

Bodendenkmal in Simmershofen, #D-5-6426-0127

Frühneuzeitliche Befunde im Bereich des ehem. Rittergutes Schloss Hohlach mit Gartenanlage.

Die Burg Hohlach, auch Hohenloch genannt, ist eine abgegangene mittelalterliche Burg in Hohlach, einem Gemeindeteil von Simmershofen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Sie liegt an der Verbindung des Handelsweges von Frankfurt über Würzburg bis Ochsenfurt zur schiffbaren Tauber. Die Burg wurde ab 1024 errichtet und kam 1178 an die Herren von Weikersheim, die den Namen Hohenlohe annahmen. Die genaue Lage der Burg ist unklar, da sie möglicherweise identisch mit dem späteren Festen Haus war, das heute verschwunden ist. Die Burg Hohlach war ein zentraler Standort für das Geleitrecht auf den Handelsstraßen um das Taubertal. Sie gehörte bis ins 14. Jahrhundert dem Haus Hohenlohe, das durch Heirat an die Weikersheimer kam. Die Herren von Hohenlohe bauten ihren Besitz nach Südwesten aus und erhielten durch das Reichslehen Hohlach reichsritterlichen Status. Das Rittergut wurde 1645 an die Freiherrn von Würtzburg verliehen und 1718 an Gallus Jacob, der ein barockes Herrenhaus errichtete, das heute noch steht. Die Burg Hohlach war ein wichtiger Standort für die Familie Hohenlohe, die bis ins 14. Jahrhundert das Geleitrecht auf den Handelswegen um das Taubertal verwaltete. Das Feste Haus neben der Kirche verschwand vermutlich im Dreißigjährigen Krieg. Das barocke Herrenhaus am Nordrand des Dorfes, erbaut von Gallus Jacob, ist heute noch erhalten. Die Burg selbst ist nicht mehr zugänglich, doch die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und Verbindungen zu den historischen Handelsrouten.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal
Ort
Simmershofen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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