Zisterzienserinnenabtei Frauental

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Zisterzienserinnenabtei Frauental

Kloster in Deutschland

Das Kloster Frauental war eine Zisterzienserinnenabtei in Frauental bei Creglingen. Es wurde 1232 von Gottfried und Konrad von Hohenlohe gegründet und umfasste zu seiner Gründungszeit etwa 600 Hektar Land. Die Abtei wurde im Mai 1525 im Verlauf des Bauernkriegs mehrfach geplündert und zerstört. Der größte Teil der Gebäude, einschließlich des Hochaltars der Klosterkirche, wurde dabei beschädigt. Die ehemalige Klosterkirche wurde im 20. Jahrhundert renoviert. In der Oberkirche, die 34 Meter lang und acht Meter breit ist, befinden sich drei spätgotische Heiligenfiguren. Die Unterkirche enthielt die Grablege der Herren von Hohenlohe-Brauneck. In der Gruftkirche mit Kreuzrippengewölbe sind Fresken erhalten, die Jesus und die zwölf Apostel zeigen. Zudem sind zwei mumifizierte Leichname aus dem 18. Jahrhundert vorhanden. Heute sind nur noch der Südflügel des Konvents und die Klosterkirche erhalten. Der Südflügel beherbergt das Modellprojekt „Chance“ für Jugendstrafvollzug in freien Formen. In der Oberkirche ist ein Museum zur Geschichte von Frauental untergebracht. Die Unterkirche und die Gruftkirche bieten Einblick in die Geschichte und Architektur der Abtei. Ausblicken auf die Umgebung und die Landschaft sind ebenfalls möglich.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Creglingen
Erbaut
1232
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Baden-Württemberg

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