Aumont-Aubrac

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Villes et localités

Aumont-Aubrac

französische Gemeinde

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Aumont-Aubrac liegt im Zentralmassiv am Rande des Aubrac in Richtung Margeride. Der Ort ist Teil der Region Okzitanien und befindet sich im Département Lozère. Er liegt am Fernwanderweg GR 65, der dem historischen Verlauf des französischen Jakobsweges Via Podiensis folgt. Die Einwohner nennen sich Aumonais und sprechen in der lokalen Sprache Okzitanisch den Namen Aoumou. Der Ort ist von der D809 und D987 umgeben und hat eine Verbindung zur Regionalbahn. Aumont-Aubrac war an der Kreuzung zweier historischer Römerstraßen und hatte als Handelsplatz Bedeutung. Im Mittelalter bildete die Abtei St-Étienne die Grundlage für eine Ansiedlung. Die Grafen von Peyre ließen sich hier nieder und Aumont-Aubrac war zeitweise die Hauptstadt der Grafschaft Gévaudan. Der Ort war auch ein wichtiger Wegpunkt für Pilger, die den Jakobsweg benutzten. Er war Teil der Via Podiensis und hat daher eine lange Tradition als Wegstation. Der Ort ist bekannt für seine Kirche Saint-Étienne, die Teil eines Benediktinerklosters aus dem Jahr 1061 ist. Der romanische Chor und gotische Seitenkapellen sind erhalten geblieben. In der Umgebung finden sich befestigte Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die Arkaden mit Glasnischen aufweisen. In diesen sind oft die Swastika oder die Buchstabenkombination JHS zu sehen. Aumont-Aubrac bietet Pilgern Unterkunft und ist ein wichtiger Wegpunkt entlang des Jakobswegs.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
Ort
Département Lozère
Seehöhe
1165 m
Sources:Aumont-Aubrac (CC0-1.0)

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