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Allerheiligenstift
ehemaliges Kloster in Speyer
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Das Kollegiatstift St. Trinitatis/Allerheiligen lag in Speyer und war eine der vier Hauptpfarreien der Stadt. Es umfasste die Stiftskirche, die im 11. Jahrhundert von Bischof Sigebodo erbaut wurde. Die romanische Kirche war 50 Meter lang, 25 Meter breit und 35 Meter hoch. Gotische Erweiterungen entstanden im 14. Jahrhundert. Das Stift wurde 1689 durch einen Stadtbrand zerstört und später wieder aufgebaut, bis es 1805 nach der Französischen Revolution abgerissen wurde. Das Stift war für seine Verbindung zur Bistumsverwaltung bekannt. Der Propst war Vorsteher der Kanoniker und in die Diözesanverwaltung eingebunden. Mehrere Stiftspröpste stiegen später zum Bischof auf, darunter Konrad von Thann (1233) und Otto von Waldburg (1514–1573), der zum Bischof von Augsburg und Kardinal wurde. Der letzte Propst war Karl Joseph von Mirbach im Jahr 1758. Heute erinnert die Allerheiligenstraße an das Stift, das sich nördlich des Schmiedeturms befand. Es wird im Vogelschauplan von Philipp Stürmer und in Stadtrundgängen erwähnt. Die Stiftskirche ist in der Geschichte der Stadt Speyer festgegriffen, obwohl das Stift selbst nicht mehr existiert.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Speyer
- Erbaut
- 1039
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