📷 Image: Wikimedia Commons
Burgruine Fragenstein
Burgruine in Zirl (40312)
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Die Burgruine Fragenstein, auch Burg Weineck genannt, ist eine teilweise renovierte Höhenburg in der Gemeinde Zirl im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land. Sie thront auf einem schmalen Felsgrat, der nach Süden steil zum Inntal abfällt und nach Osten fast senkrecht in die Schlossbergklamm abfällt. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und bietet durch ihre weithin sichtbare Lage einen markanten Anblick in der Landschaft. Die Burg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Sie wurde vermutlich im frühen 12. Jahrhundert von den Grafen von Andechs gegründet, um den Salzhandelsweg über den Seefelder Sattel zu sichern. Im 13. Jahrhundert diente sie als Gerichtssitz, was sich im Namen widerspiegelt. Berühmte Persönlichkeiten wie der Minnesänger Oswald von Wolkenstein besuchten die Burg, die später durch kriegerische Ereignisse und strategische Veränderungen an Bedeutung verlor. 1703 wurde sie während des Bayrischen Rummels gesprengt und dem Verfall preisgegeben, bis sie im 20. Jahrhundert gesichert und saniert wurde. Heute prägen zwei markante Türme das Bild der Ruine: der romanische Bergfried aus dem 13. Jahrhundert und der besser erhaltene Weinecker-Turm von 1483. Der Bergfried zeigt noch Spuren früherer Wohnnutzung, darunter ein Verlies und eine vertiefte Feuerstelle. Die talseitige Ringmauer nutzt das Gelände und umschließt eine schmale Felsrippe. Etwa 100 Meter nordwestlich steht der Weinecker Turm, ein gotisches Vorwerk mit dicken Bruchsteinmauern und einer ungewöhnlichen Öffnung im obersten Stockwerk. Die Ruine bietet Einblicke in mittelalterliche Bauweise und die strategische Bedeutung der Anlage.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Zirl
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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