📷 Image: Wikimedia Commons
Hallburg
archäologische Stätte in Deutschland
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Die Hallburg ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Streitbichl, einem Hügel mit 550 m ü. NN in Bayerisch Gmain. Sie lag oberhalb der Burg Gruttenstein und war im 12. Jahrhundert als Demonstration der Macht des Erzbischofs Adalbert von Salzburg errichtet worden. Die Anlage besteht aus einer Turmhügelburg und einer Erd-Ringwallanlage, die 1144 erstmals erwähnt wurde. Die Hallburg war bis 1262 Ausstellungsort für Urkunden und wurde von einem Bayernherzog zerstört. Heute sind nur geringe Bodenreste übrig, und der Burgstall ist als Bodendenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Der Name Streitbichl bezieht sich auf die Sammlung von Blättern als Einstreu, nicht auf Streitigkeiten. Die Hallburg ist Teil des Reichenhaller Burgenwegs, einem 30 km langen Rundwanderweg, der zu 17 Burgen, Schlössern und Befestigungsanlagen führt. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der regionalen Burgenkultur. Die Wanderung ermöglicht Einblick in die Geschichte und Architektur der Region.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bayerisch Gmain
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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