Appilly

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Appilly liegt an der Oise in der Region Hauts-de-France, auf einer mittleren Höhe von 48 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde ist von den Nachbargemeinden Mondescourt, Brétigny und Quierzy umgeben und befindet sich 75 Kilometer nordwestlich von Reims sowie 27 Kilometer nordwestlich von Soissons. Sie ist etwa 9 Kilometer östlich von Noyon, dem Kantonshauptort, und gehört zum Kommunalverband Pays Noyonnais. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 4,47 Quadratkilometern. Die Seigneurie Appilly wurde erstmals 708 urkundlich erwähnt und gehörte der Abtei Saint-Bertin an. Im 10. Jahrhundert unterstand sie der Abtei Saint-Eloy in Noyon. Die Ortschaft bestand aus drei Lehen, die verschiedenen Adelsfamilien gehörten. Im Hundertjährigen Krieg wurde Appilly zerstört, und das Herrenhaus wurde im 17. Jahrhundert in einen Bauernhof verwandelt. Das Lehen Canny gelangte später in den Besitz der Seigneurs von Varesnes. Appilly ist bekannt für das Schloss von Estay, das 1766 erbaut wurde und im Privatbesitz steht. Es ist umgeben von einem Englischen Landschaftsgarten. Die Pfarrkirche Saint-Martin wurde im 19. Jahrhundert errichtet, zerstört und im 20. Jahrhundert wieder aufgebaut. In der Kirche steht eine Statue der Jungfrau mit dem Kinde aus dem 16. Jahrhundert. Auf dem Friedhof an der Kirche befindet sich das Grab von Urevin seigneur d’Estay aus dem Jahr 1636. Die Mühle von Appilly und die ehemalige Zuckerfabrik sind weitere historische Zeugnisse der Gemeinde.

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Einwohner
498

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