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Pfarrkirche St. Pankraz (Oberösterreich)
Pfarrkirche und ehem. Friedhof in St. Pankraz (59796)
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Die spätgotische Pfarrkirche St. Pankraz erhebt sich im namensgebenden Ort der oberösterreichischen Gemeinde St. Pankraz, die zum Bezirk Kirchdorf gehört. Geweiht ist sie dem heiligen Pankratius, einem frühen Märtyrer und Schutzheiligen gegen Unwetter. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz und ist Teil des Dekanats Windischgarsten in der Diözese Linz. Die heutige Kirche geht auf eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert zurück, die 1277 erstmals erwähnt wurde. Der spätgotische Saalbau mit sechs Jochen und Netzrippengewölbe entstand 1462 und wurde durch Friedrich von Aufseß gefördert, einen ehemaligen Bamberger Fürstbischof, der sich in Spital am Pyhrn niederließ und Stiftungen für den Kirchenbau einrichtete. Die barocke Ausstattung stammt überwiegend aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, darunter Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel, die auf Entwürfe von Franz Josef Holzinger und Werke von Franz Xaver Leithner sowie Altarbildern von Bartolomeo Altomonte zurückgehen. Im Inneren beeindruckt das Netzrippengewölbe über dem einschiffigen Langhaus, das zum 3/8-Chorschluss führt. An den Seiten des Langhauses befinden sich weitere netzrippengewölbte Kapellenanbauten. Der Westturm mit seinem Spitzhelm stammt aus dem Jahr 1873. Die Kreuzwegbilder folgen dem Stil von Wolfgang Andreas Heindl, während die Rahmen von Leithner gestaltet wurden.
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- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- St. Pankraz
- Adresse
- bei St. Pankraz 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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