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abbaye d'Ellwangen
Kloster in Ellwangen (Jagst) und Fürstpropstei im Heiligen Römischen Reich
Das Kloster Ellwangen war eine Benediktinerabtei, die von 764 bis 1460 im ostwürttembergischen Ellwangen bestand. Es entstand auf dem Grundbesitz der Adeligen Brüder Hariolf und Erlolf an der schwäbisch-fränkischen Grenze. Die Bauten des Klosters, insbesondere die Basilika St. Vitus, prägen heute das Stadtbild. Die Abtei war ursprünglich dem Salvator und den Aposteln geweiht, wurde aber später von St. Vitus als Schutzpatron verehrt. Das Kloster erreichte in der Blütezeit eine große Bedeutung. 814 wurde es zum Reichskloster erhoben, und 979 unter den Schutz des Papstes gestellt. 1100 begann der Bau der romanischen Abteikirche, der durch mehrere Brandkatastrophen und Neubauten geprägt war. Die Abtei war bis ins 14. Jahrhundert von den Grafen von Öttingen und Württemberg geschützt. Die Mönche lebten in einem geistlichen und wirtschaftlichen Aufschwung, bis die Pest und wirtschaftliche Not den Niedergang einleiteten. Die Basilika St. Vitus steht im Stadtzentrum von Ellwangen und ist ein markanter Bau aus romanischer und barocker Zeit. Sie war ursprünglich die Stiftskirche des Klosters und wurde 1233 geweiht. Die Kirche beherbergt Reliquien wie die Armreliquie des Heiligen Vitus. Die Umgebung umfasst das historische Stadtbild und die ehemaligen Klostergelände, die heute als Teil der Stadtstruktur erhalten sind.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Fürstentum, Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Ellwangen
- Erbaut
- 1011
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