Johanniter-Doppelkommende Muhde
ehemalige Komturei in Ostfriesland, Deutschland
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Die Kommende Muhde war eine Doppelkommende der Johanniter in Ostfriesland und lag an der Einmündung der Leda in die Ems, gegenüber von Leerort bei Leer. Sie war nach der Mündung der Leda benannt und zählte neben Abbingwehr und Jemgum zu den bedeutenderen Niederlassungen des Ordens. Die Kommende wurde um 1284 gegründet und wurde erstmals 1319 urkundlich erwähnt. Die Lage der Kommende an der wichtigen Emsschifffahrtsstrecke brachte Wohlstand. Sie besaß das Kirchenpatronat und verfügte über Güter in Petkum und Mitling. Die Johanniter betrieben Vorwerke in verschiedenen Regionen und verpachteten große Ländereien, was erhebliche Einnahmen brachte. Muhde war auch ein Handelsplatz für Vieh und Holzwaren. Die Kommende blieb bis 1561 bestehen, bis der letzte Komtur die Besitztümer verkaufte. Die Gebäude wurden abgerissen, und nur Kellerfundamente und ein Friedhof der Johanniter sind heute noch erhalten. Die Anlage wird vermutet, dass sie aus einer Kapelle und einer dreiflügeligen Klausur bestand, umgeben von Wirtschaftsgebäuden. Die genaue Aussehen der Anlage ist bis heute unbekannt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Westoverledingen
- Erbaut
- 1279
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