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Schloss Pfatter

Untertägige Befunde des abgegangenen sog. Alten Schlosses in Pfatter, zuletzt frühneuzeitlicher Gerichtssitz.

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Das Schloss Pfatter war ein ehemaliges Schloss in der Gemeinde Pfatter im bayerischen Oberpfalz. Es lag an einem Altwasserarm der Donau und war als Bodendenkmal unter der Nummer D-3-7040-0174 eingetragen. Das Gebäude war ein früherer Gerichtssitz und wurde im 18. Jahrhundert durch ein Stichbild aus dem Jahr 1734 beschrieben, das ein zweistöckiges Schloss mit runden Ecktürmen und Treppengiebel zeigt. Das Schloss war während des Dreißigjährigen Krieges von schwedischen Truppen zerstört worden und wurde nach Mintraching verlegt. Pfatter erhielt den Gerichtssitz und profitierte von der Bevölkerung. Das Schloss brannte 1865 ab und wurde anschließend abgetragen. In der Kirche Mariä Himmelfahrt sind Grabsteine der Richter und ihrer Frauen erhalten geblieben, die auf die Bedeutung des Ortes hinweisen. Die Schlossstelle ist heute ein Bestattungsplatz in der Denkmalliste, was darauf hindeutet, dass Leichen der Gerichteten direkt neben dem Schloss bestattet wurden. Neben der Schlossstelle gibt es keine erhaltenen Reste der Nebengebäude. Die Geschichte des Schlosses ist in lokalen Publikationen dokumentiert, darunter eine Dokumentation zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Pfatter.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal
Ort
Pfatter
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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Sources:Schloss Pfatter (CC0-1.0)

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