Boves
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Boves liegt in der Provinz Cuneo, Region Piemont, und gehört zur Bergkommune Comunità Montana della Bisalta. Die Gemeinde befindet sich 8 km südlich der Provinzhauptstadt Cuneo und erstreckt sich über eine Fläche von 51 km². Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Cuneo, Peveragno und Limone Piemonte. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets erreicht eine Höhe von 2404 m, und die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Castellar und San Giacomo. Boves wird seit dem Ende des 11. Jahrhunderts in Urkunden erwähnt und trug zu verschiedenen Zeiten Namen wie Boueso oder Bovese. Die Geschichte der Gemeinde ist geprägt von verschiedenen Herrschaftswechseln, darunter die Herrschaft der Goten, Langobarden und Franken sowie die Einbindung in die Anjou- und Savoyer-Besitztümer. Im 13. Jahrhundert wurde das Heiligtum der Madonna dei Boschi erstmals dokumentiert, und im 16. Jahrhundert entstanden weitere religiöse Bauwerke mit Fresken und Stuckarbeiten. Boves ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche San Bartolomeo und das alte Rathaus. Die Gemeinde war während des Zweiten Weltkrieges ein Ort des Widerstands und erlebte schwere Vorfälle, die zu mehreren Medaillen für zivile und militärische Ehren führten. 1983 wurde in Boves die erste „Schule des Friedens“ in Italien gegründet, um die Versöhnung mit der Vergangenheit zu fördern. Die Gemeinde hat auch Partnergemeinden in Frankreich und Deutschland.
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- Einwohner
- 9.615
- Fläche
- 50,95 km²
- Seehöhe
- 590 m
- Bezirk
- provincia di Cuneo
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