Jägerzeile
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Die Jägerzeile war einst eine eigene Vorstadt im heutigen Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, der seit 1850 zum zweiten Bezirk gehört. Heute ist sie als bauliche Schutzzone zwischen der Praterstraße und der Czerningasse erkennbar, wo historische Strukturen bewahrt werden sollen. Ihren Ursprung verdankt die Siedlung pensionierten Hofjägern Kaiser Maximilians II., die ab 1569 in der Venediger Au Grundstücke erhielten. Der Name leitet sich vom Fahrweg zur Stadt ab, der später zur Praterstraße wurde. Maria Theresia verkaufte die Grundherrschaft 1750, bevor sie 1841 an Wien überging. Um 1830 umfasste die Vorstadt neben der namensgebenden Straße auch den Wurstelprater, Teile der heutigen Schüttelstraße und Gebiete am Donaukanal. Vor Ort prägen heute vor allem die historische Prägung und die Nähe zum Prater das Bild. Die Schutzzone bewahrt die Erinnerung an die einstige Jäger-Siedlung, während der nahe Prater mit seiner Hauptallee und dem Wurstelprater für Unterhaltung sorgt. Das Wappen der Jägerzeile mit dem Hubertushirsch ist heute Teil des Bezirkswappens.
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