Châteaux fortsNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Burg Rotenburg (Wümme)

hochmittelalterliche Burg des Bistums Verden

Die Burg Rotenburg (Wümme) war eine hochmittelalterliche Burg des Bistums Verden, die im 12. Jahrhundert als Grenzfestung errichtet wurde. Sie lag an der Wümme im sumpfigen Mündungsgebiet der Bäche Rodau und Wiedau. Die Burg entwickelte sich zur Nebenresidenz der Bischöfe und wurde im Laufe der Zeit zur bedeutenden Verwaltungseinheit. Sie war mehrfach im Bauwerk und in der Funktion verändert, bis sie im 17. Jahrhundert als Amtshof und später als Gefängnis diente. Die Burg war ein zentraler Ort der politischen und militärischen Geschichte. Sie wurde im Schmalkaldischen Krieg 1547 erstmals erobert und im Dreißigjährigen Krieg unter schwedischer Herrschaft. Während der schwedischen Herrschaft wurde sie zur modernen Festung umgebaut. Im 18. Jahrhundert wurde sie schrittweise abgebaut, und bis 1845 wurden die Reste der Befestigung eingeebnet. Heute ist das Gelände als Burgareal bekannt, auf dem das Rotenburger Heimatmuseum untergebracht ist. Heute sind von der Burg nur noch ein Schutthügel auf dem Burgplatz und die Reste der letzten Befestigungsgräben im Osten erkennbar. Die „Bischofshöhe“ ist ein letzter Rest der Festung, der versteilt und aufgehöht wurde. Die Reste der Befestigung sind Teil des Schutzgebietes und bilden das einzige sichtbare Zeugnis der Burg. Die Umgebung umfasst das Mündungsgebiet der Bäche und das Schlossgelände, das heute als Kultur- und Erinnerungsort dient.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg
Ort
Rotenburg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Niedersachsen

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