Burg Lauenbrück

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Burg Lauenbrück

abgegangene spätmittelalterliche Landesburg im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme)

Die Burg Lauenbrück war eine spätmittelalterliche Landesburg des Herzogtums Braunschweig und Lüneburg, heute im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) in der Gemeinde Lauenbrück. Sie stand als Grenzburg zum Bistum Verden und kontrollierte einen wichtigen Übergang über den Zusammenfluss der Flüsse Wümme und Fintau. Die Burg wurde erstmals 1358 erwähnt, als Herzog Wilhelm II. drei Höfe im Dorf Palingebrughe kaufte und die Burg Leuwenb(rughe) errichtete. Sie wurde 1378 verpfändet und 1493 den Herren von Bothmer übertragen. Die Burg war bis zum Dreißigjährigen Krieg mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. 1775 brannte das Herrenhaus durch einen Blitzschlag ab, und ein neues wurde zwischen 1858 und 1860 auf der nördlichen Seite der Wümme gebaut. Die Niederungsburg war von einem kreisförmigen Wall mit etwa 100 m Durchmesser umgeben, der von einem Wassergraben geschützt wurde. Heute ist nur noch der Graben erhalten, und 1999 wurden Eichenpfähle aus dem Grund der Wümme geborgen. Die Burg Lauenbrück bietet heute einen Blick auf die historische Landschaft, insbesondere auf den Zusammenfluss der Wümme und Fintau. Die Reste des Grabens und die gefundenen Eichenpfähle geben Einblick in die Befestigungsanlage. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Lauenbrück und die Flussläufe, die die Region prägen. Die Burg ist Teil der archäologischen Landschaft und wird in Führern zur Vor- und Frühgeschichte Niedersachsens erwähnt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg
Ort
Lauenbrück

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