Franziskanerkloster Lübeck, genannt Katharinenkloster
Kloster in Deutschland
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Das Katharinenkloster in Lübeck war ein Franziskanerkloster, das von 1225 bis 1531 bestand. Es lag in der Altstadt der Stadt, in der Königstraße, an der Ecke zur Glockengießerstraße. Die Ansiedlung der Franziskaner in Norddeutschland begann hier, und das Kloster gehörte zur Sächsischen Franziskanerprovinz. Es war die erste Ansiedlung des Ordens in der Region und wurde durch Schenkungen des Stadtrats erweitert. Das Kloster war ein zentraler Ort für religiöse und kulturelle Aktivitäten. Es war Ausgangspunkt für die Gründung weiterer Franziskanerklöster in der Region, darunter in Riga. Die Klosterkirche, die Katharinenkirche, war eine wichtige Bestattungsstätte und wurde mehrfach in Streitigkeiten um Bestattungsrechte und Predigtrechte verwickelt. Die Franziskaner spielten eine bedeutende Rolle in der Stadt, wurden von der Bevölkerung unterstützt und förderten die Ausbildung von Lesemeistern und Chronikschreibern. Im Kloster wurden religiöse Texte und Chroniken geschrieben, darunter die älteste Lübecker Chronik. Die Räume wurden auch für weltliche Zwecke genutzt, wie Schlichtungsverhandlungen und Verlobungsabsprachen. Nach der Auflösung 1531 blieben die Räume erhalten und wurden zu einer Lateinschule, einer Stadtbibliothek und später zu kulturellen Einrichtungen. Die Katharinenkirche ist heute Teil der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck und ein Bestandteil des Weltkulturerbes.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Lübecker Altstadt
- Erbaut
- 1225
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