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centre de recherche de Peenemünde
Heeresversuchsanstalt auf der Insel Usedom
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Die Heeresversuchsanstalt Peenemünde war eine Entwicklungsstätte des Heeres, die ab 1936 in Peenemünde-Ost auf der Insel Usedom errichtet wurde. Sie war der Ort, an dem die erste funktionale Großrakete Aggregat 4 (A4) entwickelt und getestet wurde. Die Anlage lag im militärischen Sperrgebiet und war von der Luftwaffe und dem Heer gemeinsam genutzt. Die Entwicklung der A4 führte zur ersten Rakete, die in den Weltraum eindrang, und machte Peenemünde zur „Wiege der Raumfahrt“. Die HVP war ein zentraler Forschungsort mit mehreren Werken, darunter „Werk Ost“ und „Werk West“. Die Produktion der A4-Rakete wurde ab 1943 in unterirdische Stollenanlagen wie das Mittelwerk im Kohnstein verlagert. Die Anlage war Teil der NS-Propaganda als „Vergeltungswaffe V2“ bekannt. Die Versuchsanstalt war auch mit Zwangsarbeitslagern verbunden, in denen Häftlinge für die Fertigung eingesetzt wurden. Die britische Bombardierung im August 1943 führte zur Verlagerung der Anlagen und zur Schließung von Teilen der Anlage. Im Historisch-Technischen Museum Peenemünde werden die Geschichte der Anlage, die Technik der Raketenentwicklung und die Bedingungen der Arbeitskräfte dargestellt. Die Anlage umfasste ein großes Gelände mit Schienen, Häfen und Straßen, das bis 1940 mit 550 Mio. RM ausgestattet wurde. Die wichtigste Startrampe war der Prüfstand VII, an dem die A4-Raketen getestet wurden. Die Anlage war Teil eines umfangreichen Netzwerks aus Produktionsstätten und Lagern, die über ganz Deutschland verstreut waren.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Forschungseinrichtung, Raketenstartplatz, militärische Einrichtung
- Ort
- Peenemünde
- Erbaut
- 1936
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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