📷 Image: Wikimedia Commons
Gerencsérvár
Burg in Ungarn
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Gerencsérvár liegt im Komitat Komárom-Esztergom auf einer waldreichen Ebene des Vértes-Gebirges, westlich von Oroszlánkő vár. Der Bau blickt mit seiner Front nach Osten auf den darunter fließenden Szépvíz-Bach und wirkt eher wie ein turmartiger Wohnturm als eine klassische Burg. Die Anlage wurde bereits 1231 als Wdvorhel erwähnt und diente zunächst als königlicher Jagdsitz, später als Treffpunkt für politische Verhandlungen wie 1366, als Ludwig der Große mit venezianischen Gesandten über einen Feldzug gegen die Türken sprach. Berühmt wurde der Ort auch durch die Flucht der Heiligen Krone 1440, als sie von Visegrád über Komárom bis hierher gebracht wurde, wo die Begleiterin Kottaner Jánosné die raue Unterkunft und karge Verpflegung kritisierte. Heute sind nur noch die verfallenen Mauern der einst zweistöckigen, steinernen Wehranlage erhalten. Der Turm mit seinen dicken Wänden und internen Treppenabschnitten war über zwei Jahrhunderte Schutzraum für Herrscher wie Ludwig I., der hier jagte und die fischreichen Bäche schätzte. Die Umgebung mit dem dichten Wald und dem klaren Wasser lädt zu stillen Spaziergängen ein.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Burg, Ruine
- Ort
- Oroszlány
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