Châteaux fortsHamburgBergedorf

Neuengamme

Stadtteil Hamburgs im Bezirk Bergedorf

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Neuengamme ist ein Stadtteil von Hamburg im Elbmarsch-Gebiet der Vierlande, im Bezirk Bergedorf. Ursprünglich eine Elbinsel zwischen den Flussläufen der Elbe, wurde das Gebiet ab dem 12. Jahrhundert eingedeicht. Die Ortschaft entstand im 13. Jahrhundert und war 1261 bereits bekannt. Die Hauptstraße verläuft entlang des Deichs der Dove Elbe, und der Ort ist über Deiche und Brücken mit Altengamme, Kirchwerder und Curslack verbunden. Das Konzentrationslager Neuengamme existierte von 1938 bis 1945 und war ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Bis 1945 wurden über 100.000 Menschen in dem Lager und seinen Außenlagern gefangen gehalten, wobei mindestens 55.000 starben. Nach dem Krieg wurde das Gelände zur Gedenkstätte umfunktioniert. Der Stadtteil hat heute einen Anteil von 16,7 % unter 18-Jährigen und 22,3 % über 64-Jährigen. In Neuengamme gibt es die St.-Johannis-Kirche, ein mittelalterlicher Backsteinbau mit Holzgewölbe und einem Glockenturm. Die Kirche wurde 1261 urkundlich erwähnt und wurde zwischen 1956 und 1961 umgebaut. Das Gemeindehaus bietet Freizeitaktivitäten und ein Jugendkeller. Sehenswert sind auch die gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Die Gedenkstätte erinnert an die NS-Zeit und die Opfer des KZ.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Stadtteil von Hamburg
Ort
Bergedorf
Seehöhe
2 m

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