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Kemetgebirge
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Das Kemetgebirge, auch Kammergebirge genannt, ist ein verkarsteter Hochflächen-Gebirgsstock im Dachsteinmassiv der Steiermark. Es liegt östlich des Dachsteins und grenzt im Osten an den Grimming. Während der westliche Dachstein karg ist, zeigt sich das Kemetgebirge fast vollständig bewaldet, vor allem mit Föhren und Fichten. Im Süden stürzt es steil ins Ennstal ab, während es im Norden sanft ins Hochtal von Bad Mitterndorf und zum Ödensee abfällt. Sein höchster Punkt, der Kammspitz mit 2139 Metern, ragt plötzlich über dem Salzatal auf. Touristisch erschlossen ist das Gebirge nur am südlichen Rand. Hier führen Wanderwege zur Kammspitze und eine Straße zum Stoderzinken. Drei bewirtschaftete Berghütten bieten Einkehr: die Rosemi-Alm nahe dem Gipfel, das Steinerhaus und die Stoderhütte am westlichen Sattel. Beliebt ist auch die Route vom Stoderzinken nach Westen, die über zwei Bergseen zum Guttenberghaus führt und Teil der Ost-West-Dachsteinüberquerung ist. Abseits dieser Wege liegt die Notgasse, eine enge, wasserlose Felsschlucht mit steinzeitlichen Ritzzeichnungen, die vermutlich als Zufluchtsort diente. Vor Ort erwartet Besucher eine Mischung aus dichten Wäldern und alpiner Höhe. Die Hütten am Stoderzinken bieten Aussichtspunkte über das Ennstal und das Salzatal. Die Notgasse zieht mit ihrer mystischen Atmosphäre und historischen Spuren Wanderer an. Die Wege verbinden Hochflächen, steile Abstürze und tiefe Täler, während die Vegetation von Fichtenwäldern bis zu kargen Gipfelregionen reicht.
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