église Sainte-Anne de Vilnius

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Églises

église Sainte-Anne de Vilnius

Kirchengebäude in Vilnius

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Die St.-Anna-Kirche in Vilnius ist eine gotische Backsteinkirche mitten in der litauischen Hauptstadt. Sie steht in der Altstadt, die seit 1994 zum UNESCO-Welterbe gehört. Ihr markantes Äußeres mit geschwungenen Linien und durchbrochenen Türmchen prägt das Stadtbild. Der Bau begann Ende des 15. Jahrhunderts unter Großfürst Alexander Jagiellon und wurde vom böhmischen Architekten Benedikt Ried geleitet, der auch an der Prager Burg mitwirkte. Die Fassade besticht durch eine ungewöhnliche Mischung aus geraden und fließenden Formen, darunter Pilaster, schlanke Stäbe und drei Bogentypen. Auffällig sind die 33 verschiedenen Backsteinarten, die das Mauerwerk bilden. Im Inneren zeigt sich dagegen eine schlichtere Gestaltung, da Plünderungen in napoleonischer Zeit den ursprünglichen Schmuck zerstörten. Heute prägen barocke Seitenaltäre und farbige Fenster den Raum, während der Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert und die benachbarte Bernhardinerkapelle das Ensemble ergänzen. Wer die Kirche besucht, steht vor einem der seltenen Beispiele flammender Gotik in Litauen. Die Kombination aus drei Kirchen – St. Anna, Bernhardinerkirche und St.-Bernhard-Kapelle – schafft ein architektonisches Spannungsfeld. Die Altstadt um die Kirche herum lädt mit weiteren historischen Bauwerken zum Verweilen ein. Restaurierungen in den letzten Jahrzehnten sichern den Erhalt dieses bedeutenden Denkmals.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Vilnius
Erbaut
1495
Baustil
Backsteingotik
Architekt
Benedikt Ried

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Sources:St. Anna (CC0-1.0)

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