Kapuzinerkloster Mannheim
nicht erhaltene Kirche in Mannheim
Die Kapuzinerkirche war das Gotteshaus des Kapuzinerklosters in der Mannheimer Innenstadt, angrenzend an den Kapuzinerplatz. Sie lag im Bereich der heutigen Quadrate N 5 und N 6 und reichte bis zu den Kapuzinerplanken. Das Kloster und die Kirche wurden Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. Die Kapuziner hatten ab 1685 ein Bleiberecht in Mannheim und betreuten die wenigen Katholiken in der Stadt. 1698 erhielten sie ein Areal für ein Kloster mit Kirche, das 1706 kirchlich geweiht wurde. Die Kapuziner kirchliche Arbeit umfasste die Seelsorge für Soldaten, Waisen und Armen. Bis 1839 diente die Kirche der Garnison, bis sie abgerissen wurde. Die Kirche war gemäß franziskanischer Tradition schlicht gestaltet mit einem westlichen Dachreiter und Hauptchor. Eine Loretokapelle stand nördlich der Kirche. Der Klosterkomplex hatte einen großen Innengarten, der heute als „Scipiogarten“ erhalten ist. Die Kirche besaß eine Gruft, in der der General Franz Fortunat von Isselbach ruhte. Teile der Kirchenausstattung wurden in andere Pfarrkirchen überführt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude, religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Mannheim
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Lorenzo Quaglio
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