attaque du 11 avril 2017 à Dortmund
Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am 11. April 2017
Am 11. April 2017 wurden drei Sprengsätze auf der Wittbräucker Straße in Höchsten gezündet, als der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund zum Westfalenstadion unterwegs war. Die Explosion verletzte einen Polizisten und den Spieler Marc Bartra. Die Sprengsätze erreichten eine Wirkung von über 100 Metern und lösten eine Absage des Champions-League-Spiels aus, das auf den 12. April verlegt wurde. Der BVB verlor das Spiel mit 2:3, hätte er nicht angetreten, wäre die Partie 3:0 für Monaco gewertet worden. Die Tat stand im Fokus der Ermittlungen, die von der Bundesanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt geleitet wurden. Drei textgleiche Bekennerschreiben wurden gefunden, die islamistische oder linke Extremismus-Verbindungen nahelegten. Ein österreichischer BVB-Fan, der Verkaufsoptionsscheine gekauft hatte, meldete verdächtige Käufe und brachte die Ermittlungen voran. Der Festgenommene Sergej W. aus Freudenstadt, der als Elektriker arbeitete, wurde im Juli 2018 wegen 28-fachen Mordversuchs zu 14 Jahren Haft verurteilt. Der Anschlag führte zu einer umfassenden Reaktion, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Medienlandschaft. Die Dokumentation des Fernsehsenders Sky Deutschland und der Podcast Inside Austria beleuchteten die Ereignisse. Die Verurteilung von Sergej W. löste bei BVB-Anhängern und Ex-Spielern unterschiedliche Reaktionen aus. Die Ermittlungen zeigten, wie ein Finanzgeschäft und ein Anschlag miteinander verbunden waren.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Sprengstoffanschlag
- Ort
- Stadtbezirk Hörde
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