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St. Peter zu Syburg
Kirche auf der Hohensyburg in Dortmund, Deutschland
St. Peter zu Syburg ist eine Kirche im Dortmunder Stadtteil Syburg auf dem Syberg. Sie ist der älteste Sakralbau des Stadtgebiets und wurde erstmals 776 urkundlich erwähnt. Der heutige Bau datiert aus der Mitte des 12. Jahrhunderts und wurde im 13. Jahrhundert um einen Westturm erweitert. Die Kirche war im Mittelalter als Wallfahrtsort und Ablasskirche bekannt. Sie umgibt einen Friedhof mit Grabsteinen aus dem 9. Jahrhundert und beherbergt ein merowingisches und zwei karolingische Grabsteine sowie einen romanischen Taufstein. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und wurde 1953–1954 wiederhergestellt. Sie besitzt eine neue Orgel aus dem Jahr 1998 sowie drei Bronzeglocken, darunter eine Leihglocke aus Pommern und eine neue große Glocke aus dem Jahr 1961. Die Kirche ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen und wird in der Literatur von Gertrud von le Fort thematisiert, die ihre Erzählung „Spökenkieken“ an der Kirche und der Umgebung ansetzte. Die Kirche bietet einen Blick auf die historische Entwicklung des Ortes und beherbergt archäologische Funde wie romanische Apsis-Fundamente und karolingische Rechteckbauten. Der Friedhof um die Kirche ist der älteste Totenhof im Ruhrgebiet und beinhaltet Grabsteine aus dem 9. Jahrhundert. Die Kirche ist Teil der kulturellen und historischen Landschaft des Stadtbezirks Hörde und vermittelt Einblick in die sakrale Architektur und Geschichte der Region.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Stadtbezirk Hörde
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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