📷 Image: Wikimedia Commons
Schloss Sierning
Schloss in Österreich
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Das Schloss Sierning ist ein zweiflügeliges Renaissanceschloss aus dem Jahr 1588 in der oberösterreichischen Gemeinde Sierning. Es entstand aus einem früheren Pfarrhof des Domkapitels Passau und wurde durch Domherrn wie Georg Gotthardt und Johann von Tattenböck geprägt. Umbauten um 1670 durch Siegbert von Geilenkirchen und Thomas von Kandlberg fügten dem Gebäude hofseitige Arkadengänge hinzu, die bis zur Renovierung durch Wirtschaftsbauten verdeckt waren. Die wechselvolle Geschichte des Schlosses reicht von der Eroberung durch Passauer Kriegsvolk unter Ramee 1611 bis zur Nutzung als Sitz von Stefan Fadinger während der Bauernkriege. Später gehörte es dem Passauer Domkapitel, dem österreichischen Staat und verschiedenen Adelsfamilien wie den Freiherren von Kast. Nach jahrhundertelangem Verfall übernahm 1969 die Gemeinde Sierning das Schloss und ließ es mit Unterstützung des Traunviertler Kulturvereins und der Stadtgemeinde renovieren. Heute beherbergt das Schloss neben dem Gemeindeamt auch das historische Erscheinungsbild aus dem 17. Jahrhundert. Die Arkadengänge und der Renaissancecharakter sind nach der Sanierung wieder sichtbar, wobei ein Anbau das Gemeindeamt aufnimmt. Das Gebäude ist bereits im Hagerschen Schlossbüchel von 1661 dokumentiert und prägt mit seiner Architektur das Ortsbild von Sierning.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Schloss
- Ort
- Sierning
- Adresse
- Hochstraße 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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